Monatsaufgabe - November

Lass dich verzaubern.

Rätsel

Es kostet nichts und bringt viel ein.

Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.

Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.

Keiner ist so reich, daß er darauf verzichten könnte, keiner so arm, daß er es sich nicht leisten könnte.

Es bedeutet für den Müden Erholung,

für den Mutlosen Ermunterung,

für den Traurigen Aufheiterung und

es ist das beste Mittel gegen Ärger.

Man kann es weder kaufen,

noch erbitten,

noch leihen,

noch stehlen,

denn es bekommt erst dann seinen Wert,

wenn es verschenkt wird.

Denn niemand braucht es so bitternötig, wie derjenige,

der es für andere nicht mehr übrig hat.

Was das ist?

Ein Lächeln!

(Phil Bosmans)

 

Das soll in diesem Monat unser Thema werden.

Verschenke so viele "Lächler" wie du kannst.

Und verzaubere die Anderen und dich selbst.

In kürzester Zeit wirst du wahrnehmen wie viel Magie sich in einem Lächeln entfalten kann.

Probiere es aus!

Monatsaufgabe

Wir lächeln.

Schauen demjenigen der uns entgegen kommt, wir im Hausgang treffen, im Büro sehen, im Laden etc. sehen aufmerksam und freundlich an.

Mehr nicht, das ist alles - und doch so viel ...

Fazit in Form einer kleinen Kurzgeschichte

Ein Mann, der immer sehr mürrisch schaute, ohne dass es ihm bewusst war, ging eines Tages an einem großen Spiegel vorbei, sah sich – und erschrak. Er dachte, wenn mich alle Menschen so sehen, das ist ja furchtbar, ich bin ja gar nicht so mürrisch wie ich aussehe. Er beschloss in diesem Augenblick mehr zu lächeln, natürlich fiel ihm das schwer. Er vergaß es immer wieder, deshalb klebte er sich an alle möglichen Orte kleine Zettel, auf denen stand: “Lächle einfach”. Seine erste Lektion, die er lernen musste, nachdem er das Lächeln konnte: “Mein Lächeln irritiert die Menschen”. Lächelte er zum Beispiel eine junge Frau an, die neben ihm im Auto an der Ampel wartete, so schaute sie weg, weil sie sich angemacht fühlte. Lächelte er einen Mann an, so stieß er auch auf sonderbare Reaktionen, die er mit ernstem Gesicht nicht kannte. Lächeln mit Blickkontakt irritiert die meisten Menschen, da beim Lächeln die Augen viel Energie ausstrahlen. So viel Energie wird nur bei Menschen ausgestrahlt, die sich sehr nahe oder vertraut sind, war seine Erkenntnis. Also versuchte er nicht mehr, zwanghaft einen Blickkontakt aufzubauen. Seine zweite Erfahrung war viel besser. Saß er zum Beispiel in einem Café und lächelte so vor sich hin, ohne einen Blick zu suchen, so spürte er, dass die Blicke der anderen Gäste immer häufiger zu ihm wanderten. Er konnte auch die Gedanken spüren: Erst, “Das ist ein Verrückter”, dann “Ist er frisch verliebt?”, dann “Warum lächelt der immer”. Diese dritte Frage brachte bei den anderen ganz viele Gedanken ins Rollen. Oft geschah nichts, aber manchmal sprach ihn jemand an und mit dem konnte er “Blickkontakt mit Lächeln” aufnehmen, ohne missverstanden zu werden. Er war nämlich seit seiner Entscheidung “lächle einfach” der glücklichste Mensch. Ich verrate euch noch etwas: Er kann sein Lächeln gar nicht mehr unterdrücken. Eine ehrliche Frage: Lächeln Sie in diesem Augenblick?

(Von Lena Lieblich)

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Kommentare: 1
  • #1

    Christine (Dienstag, 03 November 2015 21:47)

    Ja ich lächle in diesem Moment auch.